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Posts in ‘Geschäftsmodelle’

Kickstarter – Ideen vorstellen und finanzieren lassen

 geschrieben von Thomas am 04. Dez

Auf Kickstarter kann man Ideen und Projekte vorstellen, für die man Unterstützung braucht, v.a. natürlich Geld, aber auch Manpower. Jedes Projekt bekommt eine eigene Seite, auf der die Macher das Ziel vorstellen, zum Beispiel ein besseres System für Papier-Plastikbecher zu entwickeln um sie reyceln zu können oder ein Comic-Buch über New York zu produzieren.

Jedes Projekt hat ein Finanzierungsziel und einen festen Endpunkt. Das Geld der Unterstützer wird nur dann eingezogen wenn das Ziel erreicht wird und darf natürlich nur für das entsprechende Projekt verwendet werden. Eigenene Projekte einstellen geht zur Zeit nur per Einladung, wahrscheinlich keine dumme Einschränkung.

Dazu gibt es Videos, News und auch Widgets, um die Projekte zu bewerben. Hier das Beispiel zum Beta-Cup Modell.

Kategorien, Kategorien

 geschrieben von Thomas am 03. Sep

kategorienbearbeitentrabayoDienstleistungskategorien zu finden ist unglaublich schwierig. Wie soll man da heran gehen? Womit anfangen?

Um eine gewisse Vorgabe und Orientierung kommt man nicht herum, man kann kein komplett hierarchiefreies Kategoriensystem präsentieren auch wenn das angesichts der Komplexität des Themas vielleicht angebracht wäre. Man braucht also eine erste Ebene, ein gewisses Set an Begriffen mit denen man anfängt.

Viele Herangehensweisen und Strukturen lassen sich denken. Zunächst kann man bei Dienstleistungen wie mit Sprache in Sätzen tätigkeits oder objektbezogen vorgehen. Was tust du? Mit was / wem tust du es? Du fotografierst? Was? Hochzeiten oder Mode? Du machst was mit Steuern? Für wen? Unternehmen oder Privatpersonen? Und so weiter.

Langer Rede, kurzer Sinn, was haben wir gemacht? Aus dem Bauch entschieden. Ja, einfach so. Weil alles andere auch nicht besser ist. Deshalb gibt es da jetzt eine Reihe von Begriffen und von Unterbegriffen, weil wir fanden, dass das so gut passt. (Den ganzen Baum findet ihr unten)

Es gibt aber auch einen “Fehlt was?”-Knopf. Auf jeder Ebene. Und keine Kategorie ist notwendigerweise für die Ewigkeit. Also kann man loslegen und Kategorien ändern. Der fehlt was-Knopf macht Spaß!

Und natürlich kann jeder nachher taggen und gruppieren und kopieren wie er/sie lustig ist. Aber erstmal fangen wir mit ein paar Gruppen und dem “Fehlt was?” Knopf an.

Falls euch generell etwas an der Ausrichtung der Kategorien einfällt, freuen wir uns über Kommentare. Noch können wir alles ändern.
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Free forever

 geschrieben von Thomas am 17. Jun

Wer sich jetzt bei Trabayo anmeldet wird nie für irgendeine, wie auch immer geartete Pro-Version bezahlen müssen. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, aber es ist gut, so etwas gleich am Anfang zu sagen.

Die Free forever Phase läuft noch eine Weile, wir werden rechtzeitig Bescheid sagen, sobald diese Option ausläuft.

Wir kriegen jetzt schon viel positives Feedback, auch Hinweise und kritische Nachfragen und jedes einzelne Gespräch über Trabayo macht wahnsinnig Spaß und ist anregend. Es gibt viele, denen wir jetzt schon danken müssen und freuen uns darauf, das Ding zusammen zu entwickeln.

Hier für Trabayo anmelden.
Was ist Trabayo?

Heirate mich!

 geschrieben von Thomas am 26. Mai

brideDas Geschäftsmodell ist eine zickige Braut. Die kann man nicht einfach heiraten. Man kann nur immer wieder beweisen, dass man der Richtige ist und arbeiten und vertrauen, dass auch die Braut sich irgendwann traut. Wie sie dann bei der Hochzeit aussieht, weiß man allerdings nicht. Man kann nur hoffen, dass sie toll sein wird.

Trabayo will Menschen helfen, kleine Deals zu machen. Dienstleistungen auf privater Ebene via Netz vermittelt mit wertvollen Tools, so einfach, dass es Spaß macht. Ja, es gibt viele Dienstleistungsvermittlungsplattformen da draußen, aber wir finden dass es keine bisher richtig gut macht. Auf jeden nicht so wie wir uns das vorstellen.

Und wer soll das alles bezahlen? Legitime Frage, ist klar. Unsere Idee ist: Wenn wir Menschen helfen, Geld zu verdienen, wird sich ein Weg finden lassen, an diesen Zahlungsflüssen teil zu haben. Es wird sicher eine Art Freemium-Modell sein, garantiert keine Werbefinanzierung. Wie das aber genau aussieht, werden wir sehen. Zusammen mit euch. Wir wollen ein faires Modell entwickeln, das für alle Seiten transparent und nachvollziehbar ist.

Deswegen wird Trabayo auch für alle, die von Anfang an dabei sind, nie etwas kosten. Never – free forever. Mehr dazu später in einem weiteren Post.

Wir machen uns also hübsch für die Braut. Und vertrauen fest darauf, dass sie das gleiche tut.
(Photo von Kallejipp@photocase)

Kleinteiliges eCommerce

 geschrieben von Thomas am 26. Mai

Economics von --brian auf Flickr

Gerade bin ich über ein Banner auf Hypemachine auf der Seite Cashraider.de gelandet und lese: “Auszahlung bis zum 1000. Platz!”. Das Merkwürdige daran ist: Das könnte sogar stimmen. Diese Mikrowirtschaft funktioniert. Und zwar nicht weil hier jemand zwangsläufig übers Ohr gehauen wird. Es funktioniert wegen der schieren Masse. Onlinelotterien finanzieren sich durch das Klicken auf Banner oder das Hinterlassen einer Email-Adresse und in Multiplayer-Games bezahlen Spieler besondere Fertigkeiten mit Minibeträgen.

Überall laufen Deals in großer Zahl mit kleinen Summen: Links auf Musikshops, auf Reisen, auf Versicherungen, Online Games. Das kleinteilige eCommerce läuft und wächst. Es ist faszinierend, ein Feld für Mathematiker und Volkswirte. Rationales Entscheiden und Nutzen, Preisfindung, menschliches Verhalten, Spieltheorie vs kleinste Veränderungen mit großem Effekt. Das tollste Beispiel für kleine Summen, die viel bewirken sind Mikrokredite. Zum Beispiel mit Kiva.

Eine weitere Entwicklung, die das kleinteilige eCommerce befördert sind virtuelle Währungen. Das populärste Beispiel sind wohl Lindendollars, aber das Netz ist voll mit tausenden Credits und Gamepoints, Punkten, Bonussystemen, die sich mal mehr, mal weniger in Real Life Währungen umwandeln lassen. Dazu haben sie meist schöne Namen, die Bonuspunkte von LaFraise heißen z.B. Brouzoufs und ja, Second Life gibt es immer noch.

Auch auf exchange-me gibt es eine virtuelle Währung: Hier kann man sich gegenseitig mit MI!s bezahlen und so Dienstleistungen tauschen. Das Problem dabei ist: Wer seine eigene Arbeit mangels Talent, Lust oder Zeit nicht als Tauschmittel einbringen kann, ist von diesem Netzwerk ausgeschlossen. Es gilt also, eine ausgewogene Mischung zu entwickeln, mit einer virtuellen Währung, die man sich erarbeiten, aber auch kaufen kann und für die man im Gegenzug kleine Services bekommt. WordPress macht das auch seht smart -hier kostet das eigene CSS ca. 4 Cent am Tag.

Update: Das Bild ist von Economics von –brian auf Flickr, das Bild im nächsten Post ist von photocase.de, eine Seite, auf der man Bilder verkaufen und für die eigene Verwendung lizensieren kann. Auch hier gibt es ein sehr einfaches Creditsystem.