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Wie man Dienstleistungen semantisch beschreiben kann

 geschrieben von Thomas am 15. Jul

Wenn man heute eine Web-App baut, bei der es darum geht, bestimmte Dinge gut finden zu können, in unserem Fall private Dienstleistungen, muss man semantische Prinzipien mitdenken und mitplanen. Der Weg in das mysteriöse semantische Web schlängelt sich nämlich gerade von zwei Richtungen durch den Dschungel der unsortieren Informationen aufeinander zu: Zum einen gibt es mehr und mehr Ontologien, also Regeln und Formate, wie Informationen zu beschreiben sind und zum anderen Anwendungen, die mit diesen Informationen umgehen können. So dass man irgendwann seinem Kalender sagen kann, er solle doch bitte für das kommende Wochenende einen Babysitter besorgen.

Bis wir dort sind, ist es aber noch ein weiter Weg. Was bereits sehr eindeutig beschrieben werden kann und anhand offener Formate wie iCal auch praktiziert wird, sind Termine: Ein fester Ort, ein Zeitpunkt, ein Ende, anwesende Personen, ein Thema. Da gibt es nicht viel Interpretationsspielraum. Aber überall dort wo es den Interpretationsspielraum gibt, wird es schwierig mit der Semantik. Die Unterscheidung Golf – Sport und Golf – Automarke wird mit Metatags dann schon schwieriger. Zur Zeit entscheiden Suchmaschinen noch nach dem Kontext und Metaauszeichnungen werden das nicht komplett ändern. Nun stellt sich uns die Frage, wie man Dienstleistungen meta-beschreiben kann?

Wir wissen es nicht bis ins letzte Detail und wir maßen uns auch nicht an, es zu entscheiden. Aber wir können eine Datenstruktur schaffen, die in der Lage ist, Meta-Informationen zu speichern. Im Zentrum steht eine konkrete Service-Beschreibung. Diese hängt an einem Kategorienbaum, sie wird außerdem mit Fähigkeitenfeldern versehen, die abhängig vom Kategorienbaum sind. Beispiel Autoreparatur: Alter der Autos, Marke, Teile des Autos. Das Ziel ist zum einen, dem Anbieter möglichst viele Fragen stellen zu können, damit dieser seine Dienstleistung gut wie möglich beschreiben kann (oder auch nicht) und alle Services gut durchsuchen zu können. Dabei bleibt noch die kniffelige Frage zu klären, wieviel dieser Struktur man von Usern mitgestalten lässt? Dass sie mitgestalten sollen, liegt auf der Hand, allein das wie ist eine Herausforderung. Es soll ja auch simpel und einfach sein und dabei die Intelligenz der Crowd sinnvoll nutzen. Das Kapitel wird fortgesetzt und ist noch lange nicht zu Ende geschrieben.

Und hier noch ein paar Links. Google experimentiert gerade mit Rdfa Snippets und A List Aprt hat eine schöne Einführung was Rdfa ist.

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  1. [...] hier das Versehen von Kategorienenden mit Eigenschaften, das ich in diesem Artikel beschrieben habe. Kategorienbäume und ihre [...]

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